Diplom

 

Ich thematisiere in meinen Arbeiten zum Thema “Vergänglichkeit“ mithilfe der Materialien die ich benutze. Ich bilde Erlebnisse, für mich besondere Momente, aus meiner Erinnerung ab. Diese „flüchtigen Erinnerungen“ bringe ich in skulpturale und zeichnerische Form. Es handelt sich um eine Zeichnung mit Graphit, wasserfester Filzstift, Acryl und Ölpastell auf einem 1,60 x 4,00 m großen Karton sowie eine beinahe Lebensgroße Figur eines Jungen aus ungebrannter Keramik. Zu sehen ist eine leer stehende Wohnung, welche vorübergehende Herberge für meinen Freundeskreis war. Die Besonderheit des Raums, die Interaktion der Menschen untereinander, das Skurrile, das Verstörende, das nicht ganz Fassbare des festgehaltenen Moments faszinierte mich, sodass ich diesen Betrachtungszustand festhalten musste. In den gleichen Kontext eingebunden, sitzt Adam, die Keramikskulptur unter einem roten Regenschirm in der Ausstellung; isst einen Apfel mit einem Messer und wird von einer hellen Lichtquelle angeleuchtet. Im Schaffensprozess entschied ich mich zwei Sprengkörper in Form von Granaten herzustellen, welche mit einem „Klasse I Chinaböller“ scharf gemacht wurden. Um die Vergänglichkeit von Erinnerungen und Kunstobjekten zu verdeutlichen und eine weitere Verbindung zwischen Figur und Bild zu schaffen, wurde eine der beiden Granaten im Rahmen des Prüfungsszenarios gesprengt.

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